10 Technologie-Trends

Die Zukunft ist schon längst da!


Autorin

Barbara Buj
Produktmanagement VRG HR


Aber die Zukunft ist auch nicht ohne. Das lehrt uns gerade auch schon die Gegenwart. Und weiterhin gilt: Wenn es um neue Technologien und Digitalisierung geht, schwanken Experten zwischen vorsichtiger Euphorie und ungeahnten Chancen, warnen aber mindestens vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz. Ein Streifzug durch die An- und Aussichten der Analysten und Zukunftsforscher, die auch für den HR-Bereich nicht ohne Folgen bleiben.

Glaskugel 4.0: Schon sehnsüchtig erwartet, veröffentlicht das amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner in jedem Spätherbst seinen Ausblick auf die wichtigsten 10 Technologietrends. Für 2020 galt: Mehr ist mehr. Kaum ein Bereich, der von Künstlicher Intelligenz, „KI“ nicht verschont bliebe – wie etwa im HR das Recruiting oder das Personal- oder Datenmanagement Doch während Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Umwelt verschwimmen, nehmen auch Skepsis und der Ruf nach Sicherheit zu. Für Unternehmen gilt: Jetzt informieren, um nicht später zum analogen Auslaufmodell zu werden. Die Corona-Krise hat uns allen gezeigt, dass schnelles Handeln manchmal unumgänglich ist – aber bitte nicht kopflos.

Mehr Automation gefällig? Zunehmend komplexe Tätigkeiten treffen auf maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz - und das mit Erfolg. Denken Sie nur an Ihr Recruiting, und wie KI eine Vorauswahl geeigneter Bewerber treffen kann.

Echte Umgebungen kombiniert mit künstlichen Realitäten: Augmented Reality, Mixed Reality, Virtual Reality - eigene Eindrücke mischen sich in Mensch-Maschinen-Interfaces mit digitalen Informationen – auch für das Kennenlernen des Betriebsgeländes beim Onboarding eine gute Idee.

Mehr Wissen für alle! Das Internet macht‘s möglich: Immer mehr Menschen erhalten einfacher, zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugang zum Wissen der Welt – in Zeiten, in denen zunehmend aus dem Homeoffice heraus gearbeitet wird, ein großer Vorteil!

Werden wir alle zu Androiden? Technologien verbessern unsere kognitiven und physischen Fähigkeiten, durch tragbare Technik wie Wearables oder sogar als Implantate. Und bis dahin setzen wir doch lieber auf strukturierte Fort- und Weiterbildung …

Der Preis des Fortschritts: eine Vertrauenskrise. Da hilft nur Transparenz - Kunden möchten heute ganz genau wissen, wie und wo Unternehmen Künstliche Intelligenz nutzen. Das gilt übrigens auch für die eigenen Mitarbeiter!

Dezentrale Datenverarbeitung am Rande des Netzwerks, ohne „Umweg“ übers Rechenzentrum: Edge-Computing soll bis zu 20-mal größer werden als konventionelle IT-Dienste heute.

Verteilte statt zentralisierte Cloud - die einen Services kommen aus der Cloud, andere Funktionen bleiben stationär - funktioniert erstaunlich schnell und gut.

Autonome Dinge wie Maschinen oder Fahrzeuge erobern den öffentlichen Raum - heraus aus sicheren kontrollierten Umgebungen und Fabrikhallen.

Die Blockchain, eine Art „verteiltes Konto“, hat sich zum Sicherheitsmerkmal für Online-Währungen oder komplexe Projekte entwickelt. Bei der „Practical Blockchain“ übernehmen Firmen nur die Teile, die sie gerade brauchen und behalten daneben traditionelle Technologien bei.

Je weiter KI sich ausbreitet, umso wichtiger werden Fragen zur Sicherheit: Wer kontrolliert KI, die Unternehmen und unseren Alltag steuert?

Auch in Deutschland prognostizieren Zukunftsforscher wie das Zukunftsinstitut oder Trendone gerade den unaufhaltsamen Fortschritt der Mensch-Maschine-Technologien: Mit wissenschaftlich gesicherten Methoden von Statistik bis Wahrscheinlichkeitslehre entwerfen sie realistische Szenarien für Trends (5-10 Jahre) oder „Zukünfte“ (10-25 Jahre). Verschiebt man relevante Parameter jeweils ins Extreme, erhält man eine besonders große Spannbreite an denkbaren Entwicklungen.

Ob sie Wirklichkeit werden? Das können auch die Zukunftsforscher nicht vorhersagen. Eines haben aber alle Trends und Prognosen gemeinsam: Wer sich traut, sie als Möglichkeiten für (s)eine Branche oder seinen Bereich, etwa HR, zu denken, ist weniger überrascht, sondern einfach besser auf die Zukunft vorbereitet - und das gilt für Menschen genauso wie für Unternehmen.

>> Es geht nicht nur um Digitalisierung oder darum, hier und da einen Prozess zu optimieren. Sondern Antworten auf die großen Fragen zu finden: Wie weit lassen wir Künstliche Intelligenz unser Leben bestimmen? <<


Zukunft Personal Virtual 2020 | Online: 12. - 16. Oktober 2020

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Quellen & Weiterlesen:

[1] www.gartner.com/smarterwithgartner/gartner-top-10-strategic-technology-trends-for-2020
[2] www.zukunftsinstitut.de/artikel/zukunftsforschung/
[3] www.zukunftsinstitut.de/artikel/die-5-wichtigsten-megatrends-fuer-unternehmern-in-den-2020ern/
[4] www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/
[5] www.horx.com/55-die-wahrheit-nach-corona/
[6] t3n.de/news/gartner-tech-trends-2020-1212139/