Learnings 2022 – Was wir gelernt haben

Der kleine HR-Jahresrückblick

Wir lassen das Jahr Revue passieren: Was war, was bleibt?

Das Jahresende naht in großen Schritten – genau die richtige Zeit für einen ersten (HR-)Blick zurück auf 2022: Was haben wir aus diesem Jahr mitgenommen? Und was wird im nächsten auf uns zukommen?

Auch das Jahr 2022 war ein überaus ereignis- und lehrreiches: Neue, weltweite Krisen kamen dazu und beschäftigen uns bis heute – an anderes (vor allem im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie) haben wir uns inzwischen gewöhnt. So ist das „neue Arbeiten“, New Work, mittlerweile gar nicht mehr so neu, Homeoffice für viele von uns Alltag und das sogenannte Hybrid-Arbeiten, der Wechsel zwischen Firmenbüro und Arbeiten von zu Hause aus, völlig normal.

Was uns vor allem umgetrieben hat, sind viele „weiche Faktoren“, die eine nicht zu unterschätzende Rolle in der HR spielen und ebenfalls gekommen sind, um zu bleiben  – von Active Sourcing über Mitarbeiterzufriedenheit bis hin zu Themen wie Workation oder Corporate Purpose (nachzulesen in unseren Blogposts: "Workation – Arbeiten, wo andere Urlaub machen" und "Erfolgreicher mit Corporate Purpose?!"). Aber auch viele gesetzliche Änderungen und Themen wie eAU, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, das KUG, Kurzarbeitergeld, und die Änderungen beim Mindestlohn haben uns gerade im HR-Bereich auf Trab gehalten und werden uns noch weiter beschäftigen.

Der Mensch zählt!

Die Kombination aus Krisen und den seit Jahren fortschreitenden Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt (Stichwort: Fachkräftemangel) haben jedoch zunehmend den Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt gestellt. Im HR geht es nun einmal vornehmlich um Menschen, und da wir es heute unbestritten mit einem Arbeitnehmer:innenmarkt zu tun haben, hat sich auch das Aufgabenfeld vieler HR-Abteilungen verändert. Aber nicht nur das: Einige (neue) Aufgaben im Personalbereich spielen eine so wichtige Rolle für das Gesamtunternehmen, dass auch das HR selbst zunehmend einen strategischen Part übernimmt. Vor allem die Themen Fluktuation sowie Recruiting und Mitarbeiterbindung stehen hier im Fokus. Neben einer optimierten internen Kommunikation hat sich das Angebot an attraktiven Benefits für neue und auch schon länger im Unternehmen befindliche Mitarbeiter:innen als wichtiges Element herausgestellt.

Nicht zu unterschätzen sind auch Faktoren wie Weiterbildungen und eine positive Führungskultur. Und ebenso ist das Führen von Exit-Gesprächen eine sinnvolle Methode, um das komplette Onboarding und die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern. Im Bereich Recruiting spielen die sozialen Medien sowie Active Sourcing eine immer relevantere Rolle (vgl. auch unseren Blogbeitrag "Von Active Sourcing bis Zusammen feiern: Wie finden Unternehmen heute neue Talente?") – kein Unternehmen kann es sich heute noch erlauben, im Recruiting das eine oder andere zu vernachlässigen.

… aber auch die digitale Technik …

Kein Widerspruch ist dagegen, dass gleichzeitig die Digitalisierung immer weiter Einzug in unseren (Arbeits-)Alltag gehalten hat und noch weiter hält. Die Bandbreite reicht dabei vom Online-Vorstellungsgespräch über die Digitale Personalakte, ESS-/MSS-Services bis zur Abrechnung aus der Cloud, etwa mit SAP Success Factors. Und Unternehmen, die hier nicht am Ball bleiben, können schnell den Anschluss verlieren. Ob die Implementierung digitaler Prozesse beim Recruiting, die Optimierung von Workflows beim Bewerbermanagement oder das digitale Lernen – hier gilt es Schritt zu halten!

… und nicht zu vergessen: die Umwelt!

Nicht zuletzt sind es die äußeren Faktoren, die sich permanent ändernden Rahmenbedingungen eines jeden Unternehmens, die es im Arbeitsalltag zu berücksichtigen gilt. Das Stichwort ist hier – richtig, Sie ahnen es bereits: Agilität.

In disruptiven Zeiten werden Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft erwartet, damit Unternehmen insgesamt resilienter werden. Womit wir beim nächsten „Learning“ wären. Ja, auch Unternehmen können resilient sein! Wie Sie das für Ihr Unternehmen am besten schaffen, können Sie in unserem Blogbeitrag nachlesen: „Wie HR dazu beitragen kann, Ihr Unternehmen resilienter zu machen“.

Resilienz zahlt sich auch bei den eher technischen Themen aus, wie die sich ändernden Gesetze und Bestimmungen, an die wir uns alle halten müssen. Wer auf Themen wie die eAU sowie die Mindestlohnerhöhung vorbereitet war, kam und kommt einfach besser durch die Zeit (vgl. unsere Blogposts: "Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) kommt!" sowie "Die Mindestlohnerhöhung kommt!").

Umwelt spielt aber auch in anderer Hinsicht eine wichtige Rolle: Viele Arbeitnehmer:innen achten inzwischen sehr genau darauf, wie sich Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen – und wie authentisch Absichtserklärungen in Sachen „grüne Unternehmen“ oder auch Corporate Purpose ausfallen.

Sie sehen: Wir und unsere (Arbeits-)Umwelt unterliegen einem stetigen Wandel, und daran hat sich auch 2022 nichts geändert. Daraus erwachsen jede Menge Aufgaben für Unternehmen und für das kommende Jahr, im Speziellen für die HR-Abteilung. Doch mit den richtigen Werkzeugen und der richtigen Einstellung können Sie diesem Wandel gut gewappnet und etwas entspannter begegnen. Und damit das so bleibt, „füttern“ wir Sie auch 2023 gern weiter über unseren Blog mit aktuellen Themen, die Sie weiterbringen!

 

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Sebastian Vornweg
Vertriebsleiter

Telefon: 0441 3907-114
E-Mail: sebastian.vornwegvrg.de

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