Technologie-Trends 2021

Da kommt was auf uns zu!


Autorin

Angela Rieger (M.A.)
Marketing / PR


Kein neues Jahr ohne neue Trends: Auch für 2021 wagt das amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner wieder den Ausblick auf weltweite und strategisch wichtige Trends in Sachen Technologien.

Prägende Herausforderung bleibt die Interaktion zwischen Mensch und Technik, gerade im Spannungsfeld zwischen Digitalisierung, Wirtschaft und Krise, die uns auch 2021 beschäftigen wird. Für Unternehmen gilt nach wie vor: Jetzt informieren, um nicht später zum analogen Auslaufmodell zu werden. Auch die Corona-Krise hat gezeigt, dass schnelles Handeln manchmal unumgänglich ist – aber bitte nicht kopflos. Dem wollen wir vorbeugen, mit einem Überblick über die Gartner-Technologie-Trends für Sie:

Sensoren, die erfassen, wer ordnungsgemäß Maske trägt, Auto-Elektronik, die das Bremsverhalten analysiert: Was die einen als Überwachung werten, sehen andere als Fortschritt, um Verhaltensweisen transparent zu machen, Systeme und Prozesse anzupassen und positive Änderungen zu bewirken. Ob bis 2025 tatsächlich die Hälfte der Weltbevölkerung mit ähnlich gearteten Programmen erfasst wird, wie Gartner prognostiziert? Sicherlich auch eine Frage dessen, wie der Einsatz dieser Technologien gesellschaftlich bewertet wird.

Wer weiß, was Kunden wollen, ist klar im Vorteil. Mit Total Experience ist eine Strategie gemeint, die das Kunden- oder Nutzerverhalten an tatsächlich allen „Touchpoints“ analysiert und optimiert, von der Telefonzentrale über die Website. Hier sieht Gartner große Vorteile für die Unternehmen, die TX in vollem Umfang nutzen.

Immer mehr Daten zu erheben wirft auch Fragen des Datenschutzes auf. Doch lassen sich Technologien nicht nur zum Daten sammeln, sondern genauso zu ihrem Schutz verwenden. Gartner vermutet, dass eine Art Drei-Schritt-Datenschutz zur Anwendung kommt: Erstens die Verarbeitung und Analyse vertraulicher Daten in einer vertrauenswürdigen Umgebung, die zweitens dezentrale Datenverarbeitung und drittens die Verschlüsselung der Daten bereits vor ihrer Analyse. Offene Technologien und Standards helfen dann ebenfalls, das Vertrauen in Daten sammelnde Unternehmen oder Programme zu bewahren.

Ist sie nun public oder private, also öffentlich oder doch privat? Gar nicht so einfach, das Prinzip der verteilten Cloud-Lösungen zu verstehen. Kurz gesagt geht es um Technologien an unterschiedlichen Orten, die in eine Cloud fließen und je nach Anforderungen an den Zugang unterschiedlich gehandhabt werden können. Durch diese flexiblen Clouds lassen sich sowohl Kosten reduzieren als auch Datenschutz relevante Themen einfacher lösen.

Dieser Trend hat sich gerade in der Covid-19-Krise als lebenswichtig für viele Unternehmen herausgestellt: Wer im Homeoffice (Whitepaper: "Personaler im Homeoffice")ist, möchte oder muss trotzdem auf alles zugreifen können, was er oder sie an Informationen braucht. Also eigentlich nichts anderes, als das Grundprinzip der Digitalisierung, Prozesse soweit wie möglich digital abzuwickeln – eine Grundidee, die aber genauso für verteilte Standorte, Kunden oder international Sinn macht.

Wer A sagt, muss auch B sagen, oder in diesem Fall C wie Cybersecurity Mesh. Denn verteilte Clouds und Überall-IT erfordern besonders hohe Standards in Sachen Datenschutz. Um diese zu gewährleisten, stellt sich Gartner ein Sicherheits-„Gitternetz“ vor, das vor allem die Identität der Nutzer schützen soll.

Dieser Trend entspricht in etwa dem Prinzip der Agilität, das auch hierzulande nicht erst seit Corona immer wieder für Unternehmen bemüht wird. Wer Daten und Informationen strategisch nutzt, um sein Business immer wieder schnell anzupassen oder zu skalieren, ist klar im Vorteil, nicht nur in Sachen Digitale Transformation. Dazu gehören aber auch Strukturen innerhalb des Unternehmens, die dieses ermöglichen.

AI, KI oder einfach: Künstliche Intelligenz als Mittel zum Zweck: Bisher oft noch eher im Probierstadium, macht sich diese Technologie langsam aber sicher auf den Weg, erwachsen zu werden. Wer KI in viele Bereiche integriert, von Entscheidungsmodellen bis zur Fertigung, hat dann durchaus strategische Vorteile, weil sich die so vernetzten Prozesse schneller anpassen lassen. Trotzdem erfordert KI immer auch einen verantwortungsbewussten Umgang und berührt nicht zuletzt Fragen der Ethik – und damit unserer Gesellschaft als Ganzes.

„Hyper, hyper“, um es mit dem bekannten Scooter-Song zu sagen: “Hyperautomation” heißt nichts anderes, als alles zu automatisieren was sich irgendwie automatisieren lässt. Es geht aber auch darum, die vielen in Unternehmen oft parallel laufenden Technologien sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Ein Prozess, der nur schwer umkehrbar sein dürfte und deshalb bei aller Euphorie gut überlegt sein will, wenn es um die Details geht.

 

Neben Datenschutz und Künstlicher Intelligenz zeigen die Technologie-Trends 2021 vor allem, wie wichtig es bleibt, den Menschen im Mittelpunkt zu sehen, aber auch Themen wie Dezentralität und die Belastbarkeit von Systemen im Blick zu behalten. Doch während Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Umwelt verschwimmen, nehmen auch Skepsis und der Ruf nach Sicherheit zu.

Ob dieser Ausblick nun skeptisch oder zuversichtlich stimmt? Laut Gartner ist es hilfreich, Veränderungen einfach als Norm zu begreifen und als solche anzunehmen. Oder wie es so richtig heißt: Nichts ist beständiger als der Wandel – und daran hat sich auch im Zeitalter der Digitalisierung nichts geändert.


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