Autorin

Barbara Buj
Produktmanagement VRG HR


„Eine Super-KI wäre entweder das Beste oder das Schlimmste, das der Menschheit zustößt“1, mutmaßte Stephen Hawking noch kurz vor seinem Tod im März 2018. Bis heute ist der Hype um „Künstliche Intelligenz“ nicht weniger geworden. Was vielen von uns jedoch gar nicht bewusst ist: KI begegnet uns tatsächlich und selbstverständlich jeden Tag – als Spracherkennungsassistent, Chatbot oder selbstständig einparkendes Auto. Wieso sollten wir uns also davor fürchten? Erleichtert KI uns nicht im Gegenteil eher den Alltag, weil wir viele Dinge viel schneller lösen und erledigen können? Wie ist es mit Ihnen: Sehen Sie die Vorteile – oder sind Sie doch eher skeptisch? Wenn Sie zu Letzteren gehören, geht es Ihnen wie den meisten von uns.

KI ganz human …

Was genau ist eigentlich „KI“? Künstliche Intelligenz gilt als Teilgebiet der Informatik und befasst sich vordergründig mit maschinellem Lernen bzw. der Automatisierung von intelligentem Verhalten. Im Grunde geht es also um selbstlernende Computer – wie praktisch! Wie können wir uns die Vorteile von KI nun auch im HR-Bereich, in der Personalabteilung zunutze machen?

Durchforstet man das Internet nach Beispielen für KI im Bereich Human Resources, ist dieser Zusammenhang zumeist zum Thema „Personalauswahl“ zu finden: Maschinen treffen die (Vor-)Auswahl von Bewerbern. Doch heute ist bereits weitaus mehr möglich: Auch im Personalmanagement verbessert KI die Zusammenarbeit, sorgt insgesamt zum Beispiel für Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung, sobald manuelle, sich wiederholende Tätigkeiten automatisiert erledigt werden können. Ebenso kommt KI schon im Dokumentenmanagement zum Einsatz, etwa bei der Zuordnung von Inhalten und Dokumenten. Dabei werden Mitarbeiter – entgegen einiger Befürchtungen – nicht ersetzt, sondern einfach unterstützt – und haben Kapazitäten frei für wichtigere, etwa strategische Aufgaben.

Genau hier ist der Punkt, an dem Sie im Hinblick auf Ihre Mitarbeiter ansetzen sollten: Ohne die Akzeptanz der neuen Technologien durch Ihre Mitarbeiter werden Sie kein neues System, keine Innovationen und keine Künstliche Intelligenz – in welcher Form auch immer – einsetzen können. Deshalb ist es wichtig, Ihre Mitarbeiter oder Kolleginnen und Kollegen frühzeitig mit ins Boot zu holen, zu informieren und an Entscheidungen teilhaben zu lassen. Apropos Mitarbeiter: Auch in der Personalplanung und insbesondere bei flexiblen Arbeitsmodellen können mithilfe von KI ziemlich smart Arbeitszeitmodelle generiert werden – und das schneller als jeder Mensch dazu in der Lage wäre. Ebenso lässt sich mithilfe Künstlicher Intelligenz die gesamte Zeitadministration – von Arbeits- über Urlaubs- bis hin zu Krankheitszeiten – zuverlässig steuern und kontrollieren.

KI als Katalysator für Digitalisierung

Wie Sie sehen, sind wir alle also schon fleißig dabei, Daten und Abläufe zu digitalisieren und Prozesse zu automatisieren. Wieso nicht einen Schritt weiter gehen? Die wichtigsten Handlungsfelder auf dem heutigen HR-Markt sind sicherlich die weitere Automatisierung und Standardisierung von Prozessen, ein übersichtliches HR-Datenmanagement sowie der Einsatz von Cloud-Lösungen und mobilen Endgeräten. Denn gerade in Sachen Cloud und Mobile Devices tut sich in letzter Zeit so einiges. Man denke hier allein an die Stammdatenpflege: Wenn es möglich ist, allen Mitarbeitern Zugriff auf ihre eigenen Daten zu gewähren, verbunden mit der Berechtigung, diese eigenständig zu ändern, so kann das die Personalabteilung schon deutlich entlasten. Liegen die Daten zudem in einer Cloud – mit Zugriff jederzeit und von überall – so sind wir gleich noch einen Schritt weiter.

Eines wird deutlich: Dass die Digitalisierung in vollem Gange ist und uns alle betrifft, haben die meisten von uns bereits erkannt und auch akzeptiert. Ebenso treiben viele Unternehmen ihren Fortschritt in Sachen Digitalisierung auch proaktiv voran. Dass KI vielleicht als (ein) weiterer Beschleuniger der Digitalisierung fungiert, müssen wir uns oft noch deutlicher vor Augen führen. Künstliche Intelligenz ist eben kein temporärer Hype, sondern sowohl Ergebnis als auch Treiber der Entwicklungen einer immer digitaler werdenden Welt. Wer sich dieser Entwicklung entzieht, läuft Gefahr – auch und gerade im Vergleich zu Mitbewerbern – weniger produktiv und effizient zu arbeiten und somit langfristig nicht wettbewerbsfähig bleiben zu können. 

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus in Sachen Digitalisierung und Automatisierung? Nutzen Sie vielleicht sogar schon Cloudlösungen? Oder können Sie sich vorstellen, Ihre Personalabrechnungsprozesse in die Cloud auszulagern? Wie das funktioniert, sagen wir Ihnen, wenn Sie möchten sogar ganz ohne Chatbot und Künstliche Intelligenz – nämlich einfach in einem persönlichen Gespräch.

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Sebastian Vornweg
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